ACHTUNG! Aufgrund der Corona-Virus-Epidemie finden ab dem 13.03. a.U. 161 (2020) bis auf weiteres keine Sippungen mehr statt.

Von den Sippungen.

Wiegenfest der Zwillingsreyche zweier Mütter

 

Seit 95 Jahrungen gibt es die beiden Schlaraffenreyche Gladebachum Monachorum (252), entbunden vom H.R. Crefeldensis, und Möllmia (253), dem H.R. Dusseldorpia entsprungen, nunmehr. Und es bleibt ein Geheimnis jener Tage, ob es denn tatsächlich die Gladebachum Monachorum war, die am 06. des Christmondes a.U. 65 zuerst das Licht des Uhu-versums erblickte. Kein Geheimnis ist es hingegen, dass die beiden Reyche seit jeher ihr Wiegenfest gemeinsam feyern. So auch in dieser Jahrung auf Burg Nibelheim des H.R. Möllmia. Und von Beginn an ging es festlich wie zünftig zu. auch wenn im ersten Teil noch üblicherweise die Formalien abgearbeitet wurden. Im zweiten Teil war dann kein Halten mehr für ein Sprühfeuer schlaraffischer Schöpfenskraft, das von der Rostra durch die zahlreichen Fechser, vom Hohen Throne durch die fungierenden Oberschlaraffen gezündet wurde. Und da die beiden Geburtstagskinder bei einer solch fulminanten Feyer natürlich nicht unter sich waren, sondern auch zahlreyche Recken befreundeter Reyche Einzug auf Burg Nibelheim erhalten hatten, war es ob der vielen Farben dieser Reyche im wahrsten Sinne ein buntes Treiben, das nun kurz für eine Jahrung ausgesetzt wird, um dann a.U. 161 auf der Geroburg im H.R. Gladebachum Monachorum fortgesetzt zu werden.

Ritter Mc reggiT (253), OK 

Ahalla-Feyer a.U. 160: Möllmia trauert um ihre Verstorbenen

 

Der Windmond steht traditionell für die Ahalla-Feyern der Schlaraffenreyche. Hier wird der Freunde gedacht, die den unumkehrbaren Ritt in die lichten Gefilde Ahallas vollzogen und dort ihren festen Platz an der großen Rittertafel eingenommen haben. Zwar hatte die Möllmia jüngst keine Verluste eigener Sassen zu beklagen. Doch waren seit der letzten Winterung gute Freunde des Reyches gen Ahalla geritten - etwa Ritter Odin aus dem H.R. Castellum Novaesium (353), der nicht nur Hertz- und Ehrenritter der Möllmia, sondern auch ihr Ehrenjunker war. Auch dem Ritter Geradeaus aus dem H.R. Im Sachsenwald (389) gedachten die Sassen, war er doch in seiner Zeyt als Recke der Assindia (50) regelmäßig auf Burg Nibelheim eyngeritten und hatte schon als Knappe und Junker die Oberschlaraffen der Möllmia immer wieder an ihre Leistungsgrenzen geführt.

Besondere Momente der Sippung waren sicherlich die Fechsung des bereits in Ahalla weilenden Möllmia-Ritters Multimix, der die Recken in einer akustischen Aufzeichnung einer Sippung aus der Jahrung a.U. 128 unterhaltsam über die Historie des Reyches unterrichtete, sowie der Eynritt des Knappen 259 aus dem H.R. Vimaria (85), der von der anstehenden Colonie-Erhebung des Feldlagers zu Arnstadt und Gotha berichtete, deren designierter Kantzler er bereits ist. So wurde den Sassen in besonderem Maße bewusst und deutlich, dass jedem Ende doch immer auch ein neuer Anfang innewohnt.

Ritter Mc reggiT (253), OK

DOM gelaufen! Die Reyche Duisbargum, Over-uhu-sia und Möllmia sippen gemeinsam

 

Zum zweiten Male celebrierten die drei Ruhr-Reyche ihre gemeinsame DOM-Sippung, diesmal in der Geyerburg des H.R. Over-uhu-sia. Aufgrund des großen Andrangs spielten die federführenden Sassen der Over-uhu-sia in Unterzahl, was ihrer Spielfreude aber keinen Abbruch tat. Duisbargen wie Möllmianer trugen ihrerseits mit ihren munteren Fechsungen und Wortmeldungen zu einer kurzweiligen und spannenden Begegnung in der obersten Schlaraffenliga bei, ging es doch darum, auch die anwesenden Recken aus anderen Schlaraffenreychen nicht auf der Bank zu lassen, sondern ihnen im Spiel die richtige Position zuzuweisen.

Spieler des Abends war letztlich aber Ritter Touché, der dafür vom Sprengelfürsten Ritter Klavidoc denn auch mit dem Ursippenorden ausgezeichnet wurde.

In der kommenden Jahrung lädt dann übrigens die Möllmia zur DOM-Sippung Nummer 3.

Ritter Mc reggiT (253), OK

Möllmianer suchen und finden Ostereier im H.R. Hagena

 

Sie ist ein Mythos, die legendäre Ostereiersippung der drei westfälischen Donnerstagsreyche Hagena, Im Vest und Mimegarda. Nur besonders cholesterinresistente, zumindest aber -tolerante Recken überstehen dieses ovalente Gelage, in dieser Jahrung abgehalten in der Stahlburg der Hagena. Man muss wissen, dass gerade diese besondere Sippung einer der wesentlichen Gründe war, weswegen die Möllmia vom Freitags- zum Donnerstagsreych mutierte, ihren Uhu-Tag also vom Freitag auf den Donnerstag verlegte. Beharrlich biederte sie sich dem elitären Kreise immer wieder an, zuletzt auch in der vergangenen Jahrung im H.R. Mimegarda. Zumindest wurde seit jener Zeyt in Erwägung gezogen, diesen erlauchten Bund der Möllmia zugänglich zu machen.

In dieser Winterung war es dann endlich so weit. Der innigste Wunsch der Möllmia-Sassen ging in Erfüllung! Ihr Reych wurde in den Kreis der Ostereiersippungsreyche gar feyerlich aufgenommen - und erhielten zu ihrer Aufnahme ein fürstliches, handgefechstes Deputat aus den Händen der Hagena-Sassen. Doch der Ehre nicht genug! Schon in der kommenden Winterung darf die Hohe Möllmia dieses Hochfest schlaraffischer Spielkunst in ihrer Festburg ausrichten - am 09. im Ostermond a.U. 161. Dann heißt es also: "Rumeiern auf Burg Nibelheim!"

Ritter Mc reggiT (253), OK

Genussreych - Uhu-Künstler zu Gast in der Möllmia 

 

Schlaraffen sind ein musikalisches Völkchen! Das zeigte sich auch wieder auf der Traditionssippung "Uhu-Künstler zu Gast in der Möllmia" am 08. im Lenzmond a.U. 160. Aus allen Ecken des Uhu-versums waren sie herangeeilt, um Clavicimbel, Minneholz und Co. gar meisterlich zu spielen, teils auch um stimmgewaltige Sassen in ihrem fürtrefflichen Gesang zu untermalen. Der Kurator Ritter Silva hatte so alle Hände voll zu tun, stand der doch erstmalig unter besonderer Beobachtung. Denn zum allerersten Mal hatten die Schlaraffen der Möllmia auch den Tross der Sassen Uhu-hertzlich zu dieser Festsippung eingeladen. Und es folgten derer viele Burgfrauen und -Wonnen, um zu sehen, was ihre Knappen, Junker und Ritter so außerhalb der Heymburg so schlaraffisch treiben.

Am Ende wurden dann nach altem Brauch und gemäß dem Regelwerk wieder die Recken geehrt, die sich besonders für diese Sippung und um das Reych Möllmia verdient gemacht hatten. Die Tituln "Amicus Artis", "Amicus Artis Magnus" und "Amicus Artis par Furioso auf Nibelheim" wurden vom Kurator unter großem Handgeklapper aller Anwesenden, insünder des Oberschlaraffen der Kunst an die Freunde verliehen. 

Ritter Mc reggiT (253), OK

Freundschaftssippung im Sprengel 3: Schlaraffen celebrieren ihre Ideale

 

Es ist schon etwas Einmaliges, was Ritter Klavidoc, amtierender Sprengelfürst, dem Sprengel 3 des Landesverbands Deutschland der Schlaraffia da seinerzeit geschenkt hat, als er die erste Freundschaftssippung auslobte. Zum 13. Male trafen sich nun die westfälischen Schlaraffenreyche unter der Funktion der Hohen Bochumensis in der Sigiburg der Truymannen, um einen äußerst kurzweiligen Abend ganz im Zeichen des schlaraffischen Spiels zu verleben. Von Geistreich bis Frivol, von Hintergründig bis Oberflächlich, von Versvoll bis Melodisch - für jeden schlaraffischen Appetit war etwas dabei. So hatte es nach dieser Sippung keiner satt, sondern fühlte sich wohlgenährt, bestärkt in der Entscheidung, allzeyt Schlaraffe zu bleiben, wie es der abschließende Schlaraffenschwur gar feyerlich unterstrich.

Ritter Mc reggiT (253), OK

"Ehe Neujahr!" Die Möllmia schürt das Feuer für die neue Jahrung.

 

Burg Nibelheim ist bis fast auf den letzten Sesshaften gefüllt. Erwartungsschwanger vollzieht der Fungierende den ersten Teil der Sippung, der ja eher den Formalien frönt, zügig, aber durchaus humorvoll. In der anschließenden Schmuspause macht sich die Sassenschaft nebst ihres Trosses mit Chili scharf für den zweiten Teil, der mit einem kurzen Vorspiel der fungierenden Herrlichkeit beginnt. Einziges Ziel: den Rauhgrafen ins Spiel zu bringen. Und so geht die Funktion auf Ritter Nee-wir(r)klich über, der sodann Ritter Kaoti-kus instruiert, das Feuer zu zünden. Und schon ist die Burg zunächst in das mystische Licht der traditionellen Feuerzangenbowle, später auch in den berauschenden Dunst jenes köstlichen Trunks taucht. Das Laben ebenselbigem tut sein Übriges hinzu. Und schon hat der Rauhgraf seine liebe Not, die vielen fechsungsstrebenden Recken geordnet zur Rostra zu lassen. In Tiraden ergießen sie dann von dort aus ihre geistigen Fehl- und Entzündungen über das teils nur noch physisch anwesende Schlaraffenvolk. Leidglich eine einsame J..., Burgfrau hält die aufrührige Junker- und Knappentafel noch irgendwie im Zaum. Der Junkermeister selbst ergeht sich der Jagd nach dem feurigem Gebräu, nein: er fechst es sich gar selbst!

Wie die Sippung zu Ende ging, vermag jetzo niemand mehr so recht zu sagen. Auch die Mutter der Hohen Möllmia, das H.R. Dusseldorpia (54), die ungemein viele ihrer Sassen zum Tochterreych entsannt hatte, konnte ihren Züchtigungsauftrag nur minder erfüllen. Jedoch besteht inzwischen ernüchternde Gewissheit bei allen Mitsippenden, dass sie beendet wurde. Wie überaus schade! Wie gut ist es da zu wissen, dass es auch zu Beginn der kommenden Jahrung wieder ein fulminantes "Ehe Neujahr" mit Feuerzangenbowle in der Möllmia geben wird ... Dem Uhu sei Dank! 

Ritter Mc reggiT (253), OK